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Monat: November 2015

Diagnose aus dem Labor gegen Übergewicht

Die Diagnose aus dem Labor

16 Bausteine, die Deine Enzyme auf Trab halten, wenn es ums Abnehmen geht.

Diese Labor Werte solltest Du vom Arzt checken lassen, um sicher zu stellen, dass Deine Diät auch funktioniert.

 

Insulinresistenz

Viele Deutsche leiden darunter. Die Zellen hören nicht mehr auf das Blutzuckerhormon. Die Bauchspeicheldrüse produziert immer mehr Insulin, das unablässig im Blut kreist.

Und solange Insulin im Blut ist, wird kein Fett abgebaut. Liegt der Wert für intaktes Pro Insulin unter 11 pmoll/l, hat man noch keine Insulinresistenz.

 

Oraler Glukose Toleranz Test

Er stellt fest, wo man sich befindet auf dem Weg in den Diabetes. Es wird morgens nüchtern Blut abgenommen, um den Nüchternblutzucker zu bestimmen. Der sollte nicht höher als 100 mg/dl liegen. Innerhalb der nächsten fünf Minuten muss man nun 75 mg Glukose in Wasser aufgelöst zu sich nehmen. Anschließend wird nach 2, und nach 3 Stunden erneut der Blutzuckerspiegel gemessen. Jetzt sollte der Wert nicht über 140 mg/dl liegen. Liegt er darüber spricht man von einer Insulinresistenz.

 

Freies T-3, das aktive Schilddrüsenhormon

Es kurbelt die Fettverbrennung an, ist quasi der Zündfunke. Es besteht aus einem Eiweißanteil plus Jod, und wird durch Selen aktiv. Dicke Menschen haben in der Regel kein aktives Schilddrüsenhormon und dadurch einen reduzierten  Kalorienumsatz. Es ist aber auch kein Wunder, denn laut WHO ist Deutschland ein Jod- und Selenmangel Gebiet.

 

Freies Testosteron

Testosteron, das männlich Hormon. Wird auch im weiblichen Körper gebildet, aber weniger. Es bestimmt das Muskelwachstum und lenkt die Fettverbrennung. Ist man sportlich sehr aktiv, dann steigt das Testosteron.

 

IGF-I

Der Wert zeigt die Menge an Wachstumshormonen an, die im menschlichen Körper ausgeschüttet werde. Das Wachstumshormon ist die wohl stärkste fettverbrennende Substanz im Körper. Es gilt als regelrechter Jungbrunnen, und wird ebenfalls in Anti Aging Kliniken täglich gespritzt. Allerdings geht es auch anders, das Wachstumshormon wird durch Sport und auch durch Tiefschlaf ausgeschüttet.

 

Ferritin

Es ist der Eisenspeicher. Eisen wird benötigt, um die Muskeln mit Sauerstoff zu versorgen, denn ohne Sauerstoff, auch keine Fettverbrennung. Der Ferritinwert sollte nicht unter 30 liegen.

 

Magnesium

Reguliert die Anzahl von Kraftwerken in den Muskelzellen. Je höher die Kraftzellen umso größer der Fettabbau.

 

Chrom

Chrom ist ein Spurenelement und steuert direkt die Fettverbrennung. Chrommangel ist einer der häufigsten Gründe, weshalb die Fettverbrennung eher träge abläuft.

 

Eiweiß

Eiweißbausteine (Aminosäuren) sind die Basis des Wachstums- und Schilddrüsenhormons. Es steuert außerdem das Sättigungszentrum im Gehirn und ist somit die Basis für die Fettverbrennung.

 

Selen

Wandelt das inaktive Schilddrüsenhormon T4 ins aktive T3 um, und stimuliert somit den Stoffwechsel. Selen ist über eine normale Ernährung nicht ausreichen zuführbar.

 

Carnitin

Ohne das Carnitin ist die Fettverbrennung unmöglich. Übergewichtige Menschen haben meist zu wenig Carnitin. Es transportiert das Fett in die Muskelzellen.

 

Phosphat

Ist wichtig für einen aktiven Stoffwechsel. Ein Mangel erklärt einen trägen Stoffwechsel. Es ist ein Teil des ATP, dem eigentlichen Brennstoff der Zelle.

 

Methionin

Ist einer der Bausteine vom Eiweißmolekül, welches aus Aminosäure besteht. Es ist daher unerlässlich zur Bildung des Wachstumshormons, welches es wiederum für die Fettverbrennung unverzichtbar macht.

 

Phenylalanin

Wird benötigt um die Aktivhormone Adrenalin und Noradrenalin anzukurbeln, welche unmittelbar auf die Fettverbrennung wirken.

 

 

Tryptophan

Aus Tryptophan wird im Körper Serotonin. Dieses steuert die Sättigung. Wenn es fehlt essen wir immer weiter, ohne eine Sättigung zu spüren.

 

Zink

Es hemmt das Enzym, was Testosteron in Östrogen verwandelt. Je höher der Zinkwert, desto besser der Testosteronspiegel. Östrogen verhindert den Fettabbau.

 

Ja Du siehst selbst, es gibt viele Gründe warum man die Labor Werte ab und zu mal checken lassen sollte.

 

Dieser kleine Ausflug in die Welt der Wissenschaft ist keineswegs aus meiner Feder entstanden.

Wer das alles nochmal genau nachlesen möchte kann dies im Buch, „Die neue Diät“ von Dr. Ulrich Strunz tun, erschienen im Heyne Verlag, und ist offline erhältlich.

 

Mit sportlichen Grüßen und halte die Form

Euer Heiko

 

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Vitamine – Fluch oder Seegen?

Vitamine, Fluch oder Segen?

Vitamine gelten als unverzichtbar im Sport, und stehen bei den Ergänzungspräparaten an erster Stelle. Sie machen uns leistungsfähiger, helfen gegen Müdigkeit, schützen uns vor Krankheiten und wirken sogar gegen das Altern.

Aber ist das alles auch so? Brauchen wir diese zusätzlichen Vitaminpillen und Braustabletten denn überhaupt?

Composition with variety of drug pills and container

Viele Menschen ergänzen ihre Nahrung mit Vitamin-Präparate. Die sogenannten Wunderpillen gehen jährlich millionenfach über die Theken der Apotheker und Drogeriemärkte.

Allerdings sind diese Produkte umstritten. Wissenschaftler warnen sogar, dass Vitamin-Präparate meist überflüssig, ja manchmal sogar schädlich sind.

Machen wir doch mal eine Zeitreise ins 16. Jahrhundert, zu den Seefahrern, den Eroberern der neuen Welt. Sie starben damals an Vitamin C-Mangel, auch bekannt als Skorbut. Aber warum?

Meist waren die Seeleute über mehrere Wochen lang auf hoher See. Die Essensvorräte waren ausschließlich getrocknetes, gepökeltes Fleisch und Zwieback. Nach Wochen auf hoher See vielen ihnen die Zähne aus, am Körper bildeten sich dunkle Flecken und Hautblutungen.

Sie erkrankten auf Grund einer einseitigen Nahrungsaufnahme.

Erst nachdem später ein Arzt namens Lind, bei einem Test an verschiedenen Matrosen, die Zugabe von Zitronensaftkonzentrat und Sauerkraut verordnete, wand sich das Blatt. Seither hatten die Eroberer der Weltmeere immer Zitronensaft und Sauerkraut mit auf ihren Reisen.

Man verordnete ihnen auch Gemüse und frisches Obst. Die Veränderung des Speiseplans zeigte ihre Wirkung. Die Seeleute kamen selbst nach mehreren Wochen auf See wohlauf zurück.

In einem Selbstversuch habe ich meine Nahrungsaufnahme dokumentiert, um herauszufinden wie viele Vitamine ich mit der normalen täglichen Ernährung zu mir nehme.

Ebenfalls gab es einen Versuch bei WDR 1, Quarks & Co, bei dem eine 11 Jährige Schülerin alles fotografierte, was sie den ganzen Tag so gegessen hatte. Sie aß genau diese Lebensmittel, die eben Kinder gerne essen. Natürlich viele Lebensmittel die wir Erwachsenen als „ungesund“ bezeichnen würden.²

Four schoolkids looking at camera while having lunch during break

Die Bilanz war erstaunlich. Nach den ersten drei Tagen erreichte sie lediglich bei vier von 13 Vitaminen die empfohlene Tagesbilanz. Allerdings sah die Bilanz nach 5 Tagen anders aus. Obwohl sie sich auf den ersten Blick nicht gesund ernährt hatte, nahm sie im Laufe der 5 Tage alle 13 Vitamine zu sich die sie benötigte. Und das durch ein Teller Blumenkohlsuppe, etwas Obst und Gemüse und das ein oder anderen Glas Mehrfruchtsaft.²

Bei meinem Selbstversuch kam ich übrigens auf das gleiche Ergebnis, hatte allerdings dann doch eine andere Obst und Gemüsebilanz als die junge Schülerin.

Ernährungswissenschaftlerin Mathilde Kersting vom Institut für Kinderernährung in Dortmund weiß aus Studien, dass Kinder in Deutschland in der Regel mit Vitaminen sehr gut versorgt sind. Gedanken müsse man sich erst machen, „wenn das Kind wirklich tagelang nur Nudeln mit Ketchup isst“.²

Aber wie funktionieren Vitamine in unserem Körper?

Es gibt 13 verschiedene Vitamine. Diese sind in neun wasserlösliche und vier fettlösliche unterteilt.

Sie erfüllen im Körper tausende wichtige Aufgaben. So ist z.B. Vitamin C, zum Transport von Eisen, vom Darm ins Blut, und den Aufbau des Bindegewebes verantwortlich.

Vitamin A ist an der Knochenbildung beteiligt, unterstützt aber auch die Blutgerinnung und dient somit der Wundheilung.

Einige Vitamine können über mehrere Wochen,  sogar Monate in unserem Körper gespeichert werden. Andere, wie z.B. Vitamin C, K und die B-Vitamine, außer B12, verbleiben mehrere Tage im Blutkreislauf.

Alle Vitamine müssen zur richtigen Zeit, am richtigen Ort zur Verfügung stehen.

Wie viele Vitamine brauchen wir denn wirklich, und was ist dran an der „empfohlenen Tagesdosis“?

Wer sich die Nährwertangaben bei Lebensmittel mal genauer anschaut, entdeckt sie auch, die „empfohlene Tagesdosis“ bei Vitaminen.

Quarks & Co hat in seinem Bericht, die Wahrheit über Vitamine³ die größten Missverständnisse über die Tagesdosis aufgedeckt. So gilt es z. Bsp. als großes Missverständnis, dass ich die Tagesdosis aller Vitamine täglich erreichen muss. Unser Körper speichert die Vitamine über mehrere Wochen und Monate, einige kann er sogar über Jahre speichern.²

So ist die Tagesdosis auch sehr großzügig kalkuliert. Werden diese Mengen unterschritten, bedeutet das nicht gleich, dass man unterversorgt ist!

Die Tagesdosis ist auch kein internationaler Standard. Beispiel Vitamin C: Die EU kam 2003 zu einem Wert von 80 Milligramm. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt jedoch nur 45, das Institute of Medicine in den USA 90 und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung 110 Milligramm.²

Ein allgemeiner Vitaminmangel in Deutschland ist nicht bekannt. Die Empfehlungen der Tagesdosen sollte man als unverbindlich ansehen, und somit kann man das Thema Vitaminmangel von seiner Sorgenliste getrost streichen.

Aber Vitamine können auch ungesund sein!

Wie schaut es mit Vitaminen als Ergänzung im Sport aus. Jeder der Sport treibt kennt sie, die freien Radikale. Diese werden angeblich vom sogenannten „oxidativen Stress“ ausgelöst und sollen bekämpft werden, von den Vitaminen, nämlich vom Vitamin C.

Wie solche Vitamingaben bei uns Menschen wirken, hat der Ernährungsmediziner Prof. Michael Ristow von der ETH Zürich bei Sportlern untersucht. Sportler eignen sich gut, weil sich durch Sport die Anzahl der freien Radikale im Körper erhöht.

Deshalb vermuteten einige Forscher, dass es für Sportler sinnvoll sein könnte, Vitaminpräparate einzunehmen. Doch das Ergebnis lässt Michael Ristow zu ganz anderen Schlüssen kommen: „Das Ergebnis war, dass die Gruppe, die Antioxidantien einnimmt, keinerlei Vorteile durch den Sport hat, und die andere Gruppe sehr viele Vorteile.

Die Gesamtschlussfolgerung ist, dass die freien Radikale, die bei sportlicher Aktivität entstehen, dafür verantwortlich sind, dass Sport gesundheitsfördernd ist.“

Freie Radikale haben also durchaus eine positive Wirkung im Körper. Wer deswegen Vitamintabletten einnimmt, schadet sich eventuell selber.²

Dann gibt es auch noch Menschen die in Extremregionen leben und keine Unterversorgung haben.

Lange Jahre war es den Fachleuten ein Rätsel, warum beispielsweise Inuit nicht unter Mangelerkrankungen leiden, wenn sie sich ausschließlich auf traditionelle Weise ernähren. Denn bei den traditionell lebenden Inuit steht fast nur eins auf dem Speiseplan: Fleisch.

Das Fleisch der Robben, Fische und Wale enthält alle Vitamine. Diese gehen durch die traditionelle Ernährung nicht verloren. Das Fleisch wird weder gekocht noch gebraten, sie essen es roh.

This is a close-up of vegetables and fruits.

 

Mein Fazit:

Unser Körper braucht Vitamine, kann sie aber nicht selbst herstellen.

Jedoch mit einer Ausgewogenen Ernährung nehmen wir alle Vitamine auf, die wir brauchen, davon konnte ich mich auch in meinem Selbstversuch überzeugen.

Die auf der Verpackungsrückseite bei Lebensmittel „empfohlene Tagesdosis“ ist kein Richtwert, sondern als unverbindlich zu betrachten.

Eine Unterversorgung an Vitaminen in Deutschland ist nicht bekannt. Alle Vitamine die wir mit der Nahrung aufnehmen, können vom Körper über einen längeren Zeitraum, sogar über Jahre gespeichert werden.

Das uns die Einnahme von zusätzlichen Vitamin-Präparate leistungsfähiger macht, gegen Müdigkeit hilft, und uns vor Krankheiten schützt, ist daher eher eine Marketing Strategie von der Nahrungsergänzungsmittel Industrie.

Da ich regelmäßig Sport treibe, lasse ich ab und zu von meinem Hausarzt meine Blutwerte kontrollieren, um so eventuellen Mangelerscheinungen entgegen zu wirken.

Bislang musste ich noch nicht in die Ergänzungskiste greifen!

In diesem Sinne,

sportliche Grüße und haltet die Form,

Euer Heiko

 

 

 

² http://www1.wdr.de/fernsehen/wissen/quarks/sendungen/vitamine-pdf100.pdf

 

Und hier noch ein paar Lesetipps zum Thema Vitamine:

https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/

http://www.mri.bund.de/NationaleVerzehrsstudie

 

Handbuch Vitamine: Für Prophylaxe, Therapie und Beratung

Autoren:                             Klaus Pietrzik, Ines Golly, Dieter Loew

Verlagsangaben:             Urban & Fischer Verlag/Elsevier, 2007

ISBN:                                   978-3-437-31320-2 (Taschenbuch)

ISBN:                                    978-3-437-55361-5 (gebunden)

Sonstiges:                          etwa 620 Seiten, 99,99 Euro

(digital und gebunden deutlich günstiger)

Vitamine, Mineralien, Spurenelemente: Gesund und fit mit Vitalstoffen. Ein kritischer Ratgeber

Autor:                                 Heinz Knieriemen

Verlagsangaben:             AT Verlag, Arau, München, 4. Auflage 2014, 2007

ISBN:                                    978-3-03800-249-9

Sonstiges:                          165 Seiten, 12,90 Euro

 

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Fit & gesund über Weihnachten Teil 1

Wie bleiben wir fit und gesund über die Weihnachtszeit?

Wissenschaftler warnen: Emulgatoren fördern Darmentzündung!

Seit September lauern sie schon wieder in den Regalen der Supermärkte. Die süßen Fallen zur Weihnachtszeit.

lebkuchen

Schokoladenlebkuchen, Dominosteine, Spekulatius und Co. warten darauf, dass wir sie vernaschen.

Aber Vorsicht! Wollen wir denn nicht bewusst, gesund durch die Weihnachtszeit?

Denn fast all diese süßen Gebäcke enthalten außer Zucker und dem so verschrienen Weizenmehl auch Emulgatoren.

Emulgatoren machen Krank?!

Ein Forscherteam unter der Leitung von Andrew Gewirtz an der Georgia State University in Atlanta fand heraus, dass zwei dieser Zusatzstoffe, wenn sie längere Zeit aufgenommen werden, die Darmflora von Mäusen verändern und Entzündungsreaktionen auslösen. Dadurch erhöhte sich nicht nur das Risiko für chronisch-entzündliche Darmkrankheiten, die Tiere erkrankten auch eher an Fettleibigkeit und Diabetes, schreiben die Forscher im Fachjournal „Nature“. Ob die Resultate auf den Menschen übertragbar sind und in Zusammenhang mit der globalen Fettleibigkeitsepidemie stehen, müssen weitere Untersuchungen klären.²

Das Forscherteam um Gewirtz verabreichte Mäusen, mit dem Trinkwasser die Emulgatoren Polysorbat 80 oder Carboxymethylcellulose in einer auch für Lebensmittel noch erlaubten Konzentration von 1 %.

Nach zwölf Wochen hatten die Emulgatoren das Artenspektrum der Darmbakterien verändert.

Dies schädigte eindeutig den Darm der Versuchstiere.

Aber wofür brauchen wir diese Emulgatoren den überhaupt.

Emulgatoren kommen auch ganz häufig in vielen Fertiggerichten und Salatsaucen vor. Aber auch in Eiscreme, Brot oder Wurst können sie enthalten sein.

Emulgatoren sorgen für die richtige Konsistenz und Haltbarkeit der Produkte. Diese Substanzen erleichtern unter anderem die Erzeugung von Öl-in-Wasser-Emulsionen und galten bislang als unbedenklich.

Polysorbat 80 ist als Lebensmittelzusatzstoff E 433 zugelassen und beispielsweise in Eiscreme oder Margarine enthalten. Carboxymethylcellulose (E 466) findet man auch in Mayonnaisen, Saucen und Gelee.

 

Ebenfalls gibt es neue Forschungsergebnisse aus Berlin.

Oberarzt Alexander Swidsinski ist Spezialist für entzündliche Darmerkrankungen an der Berliner Charitè. Er erläutert in einem aktuellen Beitrag des hessischen Rundfunk bei „Alles Wissen“, man müsse schleunigst alle Emulgatoren auf ihre Wirkung im Darm untersuchen, als Konsequenz auf die jüngsten Ergebnisse.³

Doch sind am Tierversuch gemachte Experimente überhaupt auf den Menschen übertragbar? Durchaus meint der Fachmann: Gastroenterologe Dr. Alexander Swidsinski erklärt im „Alles Wissen“ Interview, dass der Darm von Menschen und Mäusen sich zwar in der Zusammensetzung der Darmflora unterscheide, jedoch: „die prinzipiellen Mechanismen sind die gleichen.“ Die Verdauung funktioniert bei Mäusen wie Menschen ganz ähnlich.[³]

Gefahr für die schützende Schleimschicht unseres Darms droht aber noch von anderer Stelle, so Alexander Swidsinski. Denn Seifen, Wasch- und Spülmittel enthalten ebenfalls nichts anderes als Emulgatoren. Diese werden als Tenside bezeichnet. Anders als Emulgatoren in der Nahrung essen wir sie nicht bewusst – aber trotzdem können wir einiges davon aufnehmen.³[4] Das ganze HR Video hier.

Alexander Swidsinski rät deshalb zu einem bewussteren Umgang mit Wasch- und Reinigungsmitteln: „Weil die Seifen um einige Potenzen stärker als die Lebensmittel-Emulgatoren sind.“ Sie haben eine noch stärkere aufweichende Wirkung für die schützende Schleimschicht des Darms. Hinzu käme, dass die meisten in Lebensmitteln verwendeten Emulgatoren zwar vom Menschen nicht direkt abgebaut werden können, aber zumindest von Bakterien des Darms teilweise abbaubar sind. Viele Seifen, die wir verwenden seien hingegen, wenn sie etwas als Rückstände in den Darm gelangten, überhaupt nicht abbaubar.³

Spülmittelrückstände haften nach dem Spülen von Hand oft noch am Geschirr. Man sollte hier ganz bewusst  Gläser, Teller und Tassen mit klarem Wasser nachspülen.

Bei Geschirrspülmaschinen das Klarspülprogramm zwar wählen, aber den Klarspüler weglassen.

Doch um Lebensmittelemulgatoren zu vermeiden bleibt nur der genaue Blick auf die Zutatenliste oder gleich der Verzicht auf Fertigprodukte. Und auch die Forschung ist gefragt, denn ob tatsächlich alle verwendeten Lebensmittelemulgatoren schädlich sind oder es auch ganz harmlose darunter gibt, ist noch nicht untersucht.

Aber eines ist sicher, wie es mit den Emulgatoren weiter geht, ich bleibe dran!

Fitness christmas woman training

Und zu den Feiertagen brauchen wir auf unsere leckeren Plätzchen und Lebkuchen ja auch nicht zu verzichten. Einfach selber backen. Das macht vor allen jede Menge Spaß und ist zudem auch noch viel gesünder.

Und selbstverständlich sollten wir auch über Weihnachten etwas für unsere Fitness und Gesundheit tun.

Da erweist sich der ein oder andere Gang ins Fitnessstudio, oder zum Joggen in die Natur als besonders Wertvoll. So kommen wir tatsächlich fit und gesund über die Weihnachtszeit.

In diesem Sinne,

Sportliche Grüße und haltet die Form

Euer Heiko

 

Quellen:

[2] http://www.nature.com/nature/journal/v519/n7541/full/nature14232.html

[3] http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=93660&key=standard_document_57715258

[4] http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/mediaplayer.jsp?mkey=57729072&rubrik=43818

 

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Der Diätenwahnsinn inklusive Jojo-Effekt

Mahl ehrlich Leute, wer ist schon gerne dick? Kennt Ihr das mit dem Jojo-Effekt?

Da kommen doch solche Slogans wie, „I make you sexy“ oder „ich mach dich krass fit“ aus der Werbung gerade richtig…oder?!abstract female figure in underwear with a yo-yo

Zahllose Angebote von Diäten, Abnehmwunderpillen oder gar kompletten „rundum sorglos“ Abos kursieren im Netz.

Ich habe ein Vermögen an Diätbüchern, Kochbüchern, E-Books und Abos ausgegeben.

Der Erfolg, lest selbst!

Ich zum Beispiel, brachte es in den Jahren in denen ich einfach so meinem Alltag nachging, mittlerweile auf gute 115 Kg. Da kam mir erst gar nicht der Gedanke ob das gut oder schlecht war. Es war ganz einfach so, es tat ja noch nichts weh!

Selbstverständlich war man zwischendurch auch immer mal wieder sportlich aktiv, ist laufen (Joggen) gegangen oder ins Fitnessstudio, um Gewichte zu stemmen.

Das blieb aber alles in Allem ergebnislos. Die Waage zeigte mal ein paar Kilos weniger, man hatte ja auch die Ernährung auf FdH (Friss die Hälfte) geschraubt, und glaubte man könnte in 2-3 Wochen große Abnehmerfolge erzielen.

Ich wurde allerdings immer wieder eines Besseren belehrt, denn als ich wieder meinem Alltagstrott verfiel, waren die Kilos auch schnell wieder drauf und sogar noch einige mehr, der sogenannte Jojo- Effekt hatte mich eingeholt.

So wurde ich von Diät zu Diät immer fetter.

Was ja noch erschwerend hinzu kam war, das man wenn man mit 115 Kg laufen ging seinen Knochen und Gelenken keinen Gefallen tat. Somit war Joggen für mich von vorne herein natürlich eine Qual.

Und nicht nur die Gelenke, sondern auch die Pumpe fing nach 5 Km bergauf Lauf an zu streiken.

Ein weiteres Problem ergab sich beim Shoppen. Meine Hemdengröße betrug mittlerweile 3XL. Ebenfalls die Shirts und Pullover. Es war eine Tortur geworden, Klamotten zu finden welche nicht wie ein Sack von den Schultern hinab hingen. Und ich wollte kein
Jogginganzug tragendes Riesenbaby sein.

So gelang ich von einer Diät zur Nächsten und von einer Jojo-Falle zur Anderen.

Im Sommer 2009 hatte ich dann 118 Kg auf der Waage, bei einem Körperfettanteil von weit über 30%.

Beim BetrSpanienurlaub August 2009 079_2achten der Sommerurlaubsbilder sah ich dann das Ergebnis meiner vielen Misserfolge. Das war ich da auf den Bildern, ich war schockiert über das Ausmaß welches mir so nie bewusst war.

Die Wahrheit sprang mir regelrecht ins Gesicht, der Mensch auf dem Foto war mir fremd, das
sollte ich sein, aber es war so, ich war es.

Nun nachdem ich das realisiert hatte tat sich mir die Frage auf, noch eine weitere Diät mit dem nächsten Jojo-Effekt oder etwas ganz Anderes.

Ich möchte Euch hier mal einige Diäten vorstellen welche ich ausprobiert habe, welche Erfahrungen ich damit gemacht habe und die Folgen daraus.

Keine Sorge das soll jetzt kein Diätenvergleich geben, denn vorweg sei gesagt, die perfekte Diät habe ich bis heute für mich nicht finden können.

  • FDH – Friss die Hälft, ich reduzierte die Kalorien auf die Hälfte meines Tagesbedarfs. Das kann ein normal sterblicher nicht lange aushalten. Mich quälten Hungerattacken, war durch den Kalorienentzug geschwächt und hatte jeden Tag unerträgliche Kopfschmerzen. Nach 14 Tagen hatte ich zwar 6 Kilo weniger, die waren aber nach 4 Tagen wieder drauf und hinterher sogar noch Einige mehr.
  • Low Fat Diet, diese Diät kommt ursprünglich aus den USA. Ich reduzierte die Fettzufuhr drastisch, sodass ich nur noch maximal 30 Gramm täglich zu mir nahm. Wenn man allerdings auf seinen Grundumsatz an Kalorien kommen möchte muss der Rest mit Kohlenhydrate und Eiweiße aufgefüllt werden, was zu einer vermehrten zufuhr an Kohlenhydraten/Zucker führt und ich leider auf diese mit mehr Gewicht reagierte. Außerdem war es ziemlich mühsam die täglich Mahlzeiten zuzubereiten wenn man den ganzen Tag unterwegs war.

 

  • Schlank im Schlaf, der Sinn dahinter ist folgender. Morgens viele Kohlenhydrate, mittags sich richtig satt essen und abends nur noch Salat bzw. keine Kohlenhydrate. Zwischen den Mahlzeiten sollte ein Nahrungsaufnahmestopp von 5 Stunden liegen. Hat bei mir bis zu einem Gewichtsverlust von 7 Kg funktioniert, aber danach ging leider nix mehr.

 

  • Anabole Diät, wird auch ketogene Diät genannt. Viel fett – und eiweißreiche Lebensmittel, fast keine Kohlenhydrate. Habe damit innerhalb 8 Wochen 12 Kg abgenommen. Allerdings fehlen einem dann doch die Kohlenhydrate und man ernährt sich nach einiger Zeit wieder wie gewohnt. Effekt Jojo!

 

  • Die neue Diät, von Dr. Strunz. 3-Phasen Diät. In der ersten Phase werden nur Eiweißdrinks zu sich genommen und am Abend ist ein Salat erlaubt. Diese Phase dauert eine Woche, kann aber auch um eine Weitere verlängert werden. Die zweite Phase erlaubt wieder feste Nahrung, es wird allerdings eine bis zwei Mahlzeiten von Eiweißdrinks ergänzt. In den ersten zwei Wochen werden die Kohlenhydrate sehr stark reduziert, das bedeutet einen hohen Gewichtsverlust. Bis dahin lief es bei mir echt gut und ich verlor tatsächlich 20 Kg innerhalb von 16 Wochen. Doch dann in Phase drei ist ja wieder (fast) alles erlaubt, ich wurde wieder rückfällig und das Gewicht war 4 Monate später wieder drauf.

Dennoch hatte ich es über die Zeit dann doch geschafft, mein Gewicht zumindest um 10 Kg auf 105 Kg zu reduzieren und dieses auch zu halten.

Allerding war das für mich keinesfalls zufriedenstellend und ich suchte weiter nach meiner Diät.

Dazu aber mehr in einen anderen Kapitel.

Bis dahin, sportliche Grüße und haltet die Form.

Euer Heiko

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Die Milch macht’s!

Wissenswertes über unsere Milch!

Studien zufolge trinken wir Deutsche 95 Liter Milch im Jahr, das ist in etwa ein Glas pro Tag.²

Kuh-Bild

Wenn man mal davon ausgeht, was so alles drin ist in der Milch ist das sicherlich nicht verkehrt. Sie enthält Milchfett, Milchzucker, Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine, kurz gesagt, alles Sachen die wir brauchen.

Milch gibt es  im Supermarktregal in zwei Varianten, nämlich als Frischmilch und H-Milch.

Die zweite Variante wird allerdings auf über 130 Grad erhitzt und verliert dabei die meisten Vitamine. Aus diesem Grund ist sie weniger Gesund als die Frischmilch.

Milchglas

Mittlerweile bieten viele Bauern sogenannte Milchzapfstationen an, wo man wieder wie früher die gute Rohmilch tanken kann. Diese ist die Dritte und wohl beste Variante, da diese noch alle Vitamine und Mineralstoffe enthält.

Allerdings sollten wir uns Sorgen um Eines unserer Lieblingsgetränke machen!

In Deutschland gehen mittlerweile sehr viele Bauern nicht nur auf die Barrikaden, sondern auf die Straßen und entzünden regelrechte Mahnfeuer. Der Grund ist der Milchpreisverfall. Die Milch wird immer billiger und die Landwirte verdienen immer weniger obwohl die Arbeit die gleich bleibt. Seit letztem Sommer ist der Milchpreis um 30 Prozent auf 24 Cent je Liter eingebrochen. Grund dafür ist unter anderem das Russland Embargo.³

Das ist für einige Landwirte ein Grund auf Bio umzustellen. Nach Angaben des Öko-Verbandes Bioland bleibt der Milchpreis konstant bei 45-49 Cent je Liter.³

Und eine Studie gibt den Biobauern Recht. So ist die Nachfrage nach Bio-Milchprodukten in den letzten Monaten sehr stark angestiegen. So gehen Produkte wie Bio-Butter, Bio-Käse und Bio-Milch mehr denn je aus dem Kühlregal der Supermärkte.³Milchprodukte auf Tisch

Aus diesen Gründen stellt sich für mich erst gar nicht die Frage ob Bio oder nicht!

Also muss ich zugeben die Milch hat’s immer noch drauf, allerdings sollten wir massiv umdenken und lieber ein paar Cent mehr ausgeben und ebenfalls bei den Milchprodukten auf Bio achten.

Wir alle profitieren am Ende davon!

² Die Welt

³ Alnatura: Schrot und Korn: Ausgabe 10/2015(nur offline)


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Dein Körper ist die Ruine Deines Alltags

Zitat:
„Die meisten leben in den Ruinen ihrer Gewohnheiten.“-Jean Cocteau

……..

Kommt ein Mann zum Arzt, oder…. das Erste wenn ich morgens in’s Bad komme frag ich den Typen im Spiegel….
Witze, die man mittlerweile selbst erzählt weil man ins „Alter“ gekommen ist.
Ertappst Du Dich nicht immer öfter mit Anderen an einem Tisch sitzend, um dabei über Krankheiten zu plaudern?
Ab Mitte vierzig zählt man doch zum „alten Eisen“, mein Körper glich einer einzigen Ruine.

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Das habe ich mir auch immer wieder anhören müssen und hatte bereits angefangen auch etwas danach zu leben.
Ich war so in meinem Alltagstrott und meine Waage zeigte mittlerweile erstaunliche 115 kg (siehe Bild).
Da findet man so Sprüche wie, ich hab kein Waschbrett sondern nen Waschbärbauch eher lustig, da gibt es sogar T-Shirts davon.
Es war alles ganz normal und selbstverständlich geworden. Es gehörte zum Alltag.
Meinen Crohn hatte ich mittlerweile fast vergessen, ich war ja außerdem auch abgelenkt von anderen Wehwehchen.
Regelmäßige Besuche beim Orthopäden waren an der Reihe. Mein Rücken glich einer einzigen Baustelle, Bandscheibenprobleme.
Da fing es wieder an, eine Spritze in den Brustwirbelbereich, eine Andere in den Lendenwirbelbereich.
Nun war da ja auch wieder überall Cortison drin, welches ich doch aus meinem Leben streichen wollte.
Ich musste leider feststellen, das daraus irgendwie ein Teufelskreis entstanden war, aus dem es auszubrechen galt.
Selbst die alternative Medizin, wie Akkupunktur und PST(pulsierende Signaltherapie), oder Massagen aller Art halfen leider nur bedingt und vor allem es war nicht nachhaltig.
Kurze Zeit nach den jeweiligen Behandlungen waren sie wieder da, die Schmerzen. Es kostete aber alles ein Vermögen.
Ich habe mal die Rechnung aufgemacht und festgestellt, dass ich in einem Jahr bis zu 1000,00€ an alternativen medizinischen Maßnahmen investiert habe.

Heiko auf Rad
Was mir aber immer längerfristig was brachte waren die Physiotherapieeinheiten die man nach jeder Schmerztheraphie verordnet bekam. Als Kassenpatient allerdings nur maximal 10 Einheiten.
Nachdem das Rezept aufgebraucht war, nämlich nach diesen exakt 10 Einheiten fühlte ich mich wesentlich besser und das auch längerfristig.
So kam ich doch immerhin fast ein halbes Jahr beschwerdefrei über die Runden.
Für mich war klar, das es die Bewegung bzw. der Sport war, der das Wohlbefinden auslöste.
War das die Lösung meine körperlichen Ruinen zu sanieren?!

 

 

Sportliche Grüße, und haltet die Form!

Euer Heiko

 

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