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Abnehmen durch Lightprodukte

Schlanker werden durch Lightprodukte

 

Schlanker werden durch Lightprodukte?

 

Beim Thema Abnehmen stoße ich immer wieder auf die Frage, ob es wirklich sinnvoll erscheint, diverse Lebensmittel durch Lightprodukte zu ersetzen.

Wollen wir uns doch mal vor Augen führen welche Art von Lightprodukte es denn überhaupt gibt.

 

Lightprodukte sind entweder Fett, oder Zuckerreduziert!

 

Aber warum sollten wir denn auf solche Produkte zugreifen?

Wenn ich abnehmen möchte ist es wichtig, zum einen mal die Kalorienzufuhr zu reduzieren. Das heißt allerdings nicht, dass ich weniger essen sollte, sondern eben anders. Es gibt auch wieder verschiedene Varianten die Kalorien zu reduzieren. Zum einen gibt es die lowcarb Ernährung und zum anderen die lowfat Ernährung. Das hat sich natürlich die Lebensmittelindustrie zu Ihrem Vorteil gemacht und biete nun genau solche low Produkte an.

Aber was ist nun besser? Sollte ich mich eher mit weniger Fett, oder mit weniger Kohlenhydrate zum Wunschgewicht bewegen?!

Die Frage spaltet ganze Nationen und selbst Wissenschaftler sind sich in dieser Frage selten einig. Im Gegensatz dazu wurde auch geforscht und man hat dabei auch festgestellt, dass selbst der Überkonsum von Fett oder Zucker auch nicht dick macht. Allerdings wurden dabei Probanden entweder viel Fett, oder viel Zucker in der Nahrung verabreicht. Die Kombination aus beiden hätte eher fatale Folgen.

Nun wenn ich meine Kalorienzufuhr verringern möchte, dann sollte ich auf eines der beiden verzichten, oder?

Was unterscheidet denn überhaupt Lightprodukte von den normalen Lebensmitteln?

Meistens kommen irgendwelche Ersatzstoffe rein, denn Zucker und Fett sind nun mal die besten Geschmacksträger. Und wenn das Produkt nicht schmeckt, dann bleibt es im Regal der Supermärkte liegen. Und das ist schlecht für den Umsatz der Food Giganten, die wirklich alles dafür tun, um uns von ihren Produkten abhängig zu machen.

Schauen wir uns mal eine Cola von irgendeinem Herstelle an. Pro Liter Flüssigkeit sind da mal locker 100gr. an Zucker enthalten. Das wissen wir natürlich auch alle und aus diesem Grund ersetzen wir die Cola, in Cola light. Sozusagen zero Zucker, was ja auch so erst mal stimmt. Somit trinkt eine ganze Nation Cola light. Also es funktioniert, die Lebensmittelindustrie hat es erreicht, ein Getränk was im Urzustand ungesund ist durch den light Faktor im Verkauf zu duplizieren.

Aber leider ist das nur die halbe Wahrheit!

Je nachdem welche Studie man über diese Süßstoffe liest, jeder schreibt etwas anderes. Somit sagen die Zuckervertreter, das Süßstoffe ungesund seien und die Süßstoff Industrie behauptet natürlich das Gegenteil. Somit hat die WHO (World-Health-Organization), zu Deutsch Weltgesundheitsorganisation, eine Höchstgrenze für diese Zucker Ersatzstoffe festgelegt, die ein Mensch angeblich lebenslang zu sich nehmen kann, ohne dabei einem Risiko ausgesetzt zu sein. Nach Aussage der WHO müsst ein Mensch täglich über 7 Liter mit Aspartam gesüßter Limonade zu sich nehmen um den ADI ( Acceptable Daily Intake) Wert zu erreichen. Selbst ein erhöhtes Krebsrisiko wäre nicht nachzuweisen. Damit käme wohl ein weiteres gestütztes Verkaufsargument hinzu.

Fruits, vegetables and seeds spelling the word low carb

Bei Fettreduzierten Lebensmittel muss die Industrie auf den Geschmacksträger Fett verzichten und diese mit anderen Geschmacksträgern kompensieren. Wenn man sich die Nährwertangaben der fettreduzierten Lebensmittel mal genauer betrachtet, fällt immer wieder auf, dass der Anteil der Kohlenhydrate höher ist als bei den Fetthaltigen. Scheint also erst mal, als würde man das Fett durch Zucker ersetzen. Aber nicht nur dass man mehr Zucker konsumiert, es kommen auch noch Zusatzstoffe wie z.B. Aromastoffe, Phosphate und Emulgatoren rein. Oder es sind meist Lebensmittel, die im fettreduzierten Zustand immer noch sehr viel Fett aufweisen. Somit taugt eine fettreduzierte Salami sicher nicht zum Abnehmen, weil sie immer noch ca. 17gr. Fett pro 100gr. enthält. Das gleiche kann man bei Chips oder auch Fertiggebäck wie Kekse oder Kuchen beobachten. Da hilft auch die fettreduzierte Variante nicht beim Abnehmen. Hier gilt es, die Nährwerttabelle genauer zu studieren und schauen, ob der Kaloriengehalt weniger als 40Kcal. Pro 100gr. ist. Denn nur dann darf ein Produkt auch als kalorienarm bezeichnet werden.

Und mal ehrlich, das schmeckt doch auch alles nicht wirklich. Ich kann mich einfach nicht an den Geschmack von Aspartam, Saccharin und deren Vertreter gewöhnen. Genau wie die fettreduzierten Milchprodukte. Ein fettreduzierter Quark enthält mittlerweile mehr Joghurt als Quark, damit er genießbar wird. Und damit auch gleich doppelt so viel an Kohlenhydraten. Die fettreduzierte Milch sieht im Glas eher wie blau gefärbtes Wasser aus, aber mit Milch hat das nix mehr zu tun.

 

Low fat red rubber stamp vector for food nutrition concept

Mein Fazit über Lightprodukte sieht so aus:

Wenn man auf Zucker verzichten möchte ist die erste Wahl bestimmt nicht der Griff zu Lightgetränken, welche mit den Ersatzstoffen Aspartam, Saccharin oder anderen Süßungsmittel ersetzt wurden. Hier geht auch ganz einfach der Griff zu selbstgemachten Eistees oder Wasser. Und wenn man mal eine Cola trinken möchte, dann nimmt man mit Sicherheit von einem Glas der nicht-light Variante, die Woche auch nicht gleich zu. Fertiggerichte sowohl in der Voll- oder Lightversion gehen gar nicht. Selbstgekocht und Zubereitet ist immer besser. Wenn Du Dich zuckerfrei ernähren möchtest, dann esse eben viel Gemüse, es darf hier und da auch mal etwas Obst sein.

Auf Fett zu verzichten ist bestimmt keine gute Alternative. Denn Fett macht nicht gleich Fett. Versuche schlechte Fette zu vermeiden. Schaue auf die Nährwerttabelle und vermeide Produkte mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren. Ebenfalls solltest Du gehärtete Fette, sowie raffinierte Öle vermeiden. Margarine ist ebenfalls kein Ersatz für Butter. Auch fetthaltige Wurst- und Fleischsorten solltest Du vermeiden. Greife lieber zum Kassler als zur fettreduzierten Salami, denn die hat immer noch sehr viel Fett. Von fettreduzierten Milchprodukten halte ich ebenfalls nicht viel, denn sie schmecken einfach nicht. Und was nicht schmeckt, hält auch in einer Ernährungsumstellung nicht lange stand. Lieber die Vollversion und dafür nur etwas weniger. Denn 150gr. Hüttenkäse in der Vollversion machen genauso satt wie 200gr. der light Variante. Und das banalste kommt jetzt, schaut man sich die Kalorien an sind es meist nur 20% weniger. Laut der Regelung vom 1.Juli 2007 der EU-Verordnung müssten als Lightprodukte ausgewiesene Lebensmittel mindestens 30% weniger an Kalorien, Fett oder Zucker aufweisen, als ihr Original.

Ich halte es so, dass ich mich ein Tag kohlenhydratreduziert und am anderen Tag fettreduziert ernähre. Somit kann ich komplett auf Lightprodukte verzichten.

Ob lowcarb oder lowfat, wichtig beim Abnehmen ist vor allem, dass man weniger Kalorien zu sich nimmt als man verbrennt.

Um das zu erreichen wird sich für mich nie die Frage stellen, Lightprodukte mit in mein Ernährungsplan aufzunehmen.

Wie mein Lightprodukte freier Ernährungsplan aussieht, erfährst Du sobald Du Dir den kostenlosen 3-teiligen Newsletter abonnierst.

 

Welche Erfahrungen hast Du durch Lightprodukte gemacht, ab damit in die Kommentare!

 

Ich freue mich über Deinen netten und hilfreichen Kommentar!

 

Sportliche Grüße und haltet die Form,

Fußleiste 2

Euer Heiko!