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Alpines-Bergwandern

Cover Bergwandern

Alpines-Bergwandern, Abenteuer und Herausforderung zugleich.

Eines meiner liebsten Hobbys ist wohl  alpines-Bergwandern. Minimum ein bis zwei Mal im Jahr suche ich mir die Herausforderung, um in der gewaltigen Natur der Alpen das ultimative Abenteuer zu suchen. Ja selbst mit Anfang Fünfzig kann der Berg nicht hoch genug und das Abenteuer nicht gewaltiger sein.

Alpines-Bergwandern ist ja auch anders, anders als Wandern, eben extremer. Hast Du schon einmal eine Bergtour gemacht. Früh morgens, mit dem Sonnenaufgang in die Berge aufgebrochen? Fernab vom Massentourismus, alleine mit Dir und der Natur, das ist pures Naturgefühl!

Und schließlich der Moment, nachdem Du erschöpfst, aber voller Stolz auf dem Gipfel stehst. Das ist Adrenalin pur!

 

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Fernab von gewalzten Berg  Autobahnen, ist man hauptsächlich in unbefestigtem Gelände zwischen Geröll und Fels, Gletscher und Schneefeldern, ja sogar ab und zu, mitten im Sommer, im Schneesturm auf 2500-3500 Höhenmetern unterwegs. Die Hauptmerkmale der Touren sind unbefestigte Wege, steiles Gelände, felsiger Untergrund, Schnee und Klettersteige.

 

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Wer in diesem Gelände sicher unterwegs sein will, der muss zu 100% schwindelfrei sein und benötigt eine sehr gute Trittsicherheit.

Aber wie ist das im Alter, kann man sich auf so ein Abenteuer noch einlassen, daraufhin trainieren und wenn ja, welche Voraussetzungen müssen bestehen?

Nach der Schwindel Freiheit braucht man vor allem Trittsicherheit, Beweglichkeit und eine sehr gute Kondition. Bis auf die Schwindel Freiheit ist aber alles trainierbar. Ich selbst bin aktuell für eine Zugspitz Begehung mitten im Training.

Weitere Statuten für eine erfolgreiche Bergtour sind allerdings auch Kleidung, wie z.B. das richtige Schuhwerk, Hosen, Unterwäsche und Oberbekleidung. In den Bergen musst Du auf alles gefasst sein, vor allem auf schlechtes Wetter. Hast Du die falsche Kleidung, ist die Tour schon zum Scheitern verurteilt. Auf weitere Utensilien wie Rucksack und Co. komme ich später noch zu sprechen.

So eine alpine Bergtour muss vor allem auch früh genug geplant werden. Last Minute wäre hier sicher der falsche Weg. Und somit kannst Du Dein Training auch rechtzeitig mit einplanen. Du solltest je nach Fitness Level zwischen 4 und 8 Wochen vor der Tour mit dem Training beginnen.

 

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Aber wie trainieren und vor allem was trainieren?

Wandern, egal in welchem Gelände, beansprucht in allererster Linie die Beine und den Rumpf. Beim bergab Laufen werden zudem auch noch die Knie sehr stark belastet. Hast Du schweres Gepäck dabei, was bei langen Bergtouren, oder Hüttentouren der Fall ist, dann brauchst Du auch noch starke Schultern. Um Dich im unwegsamen Geröll zu stabilisieren, benötigst Du auch noch gute Bauch-und Rückenmuskeln. Wie Du siehst, ist die gesamte Skelettmuskulatur beansprucht, also sollte man diese auch dementsprechend trainieren. Außerdem schützt sie die Knochen bei Stürzen, da sie die einwirkenden Schläge abfängt.

Des Weiteren ist es wichtig, die Beweglichkeit der Wirbelsäule zu trainieren, da diese sehr viele Stöße während des Laufens abbekommt. Auch die Wirbelsäulenmuskulatur wird dabei mittrainiert. Beweglichkeitstraining ist vor allem von Vorteil, dass Du Dich während eines Sturzes besser abfangen kannst.

Last but not least, die Kondition. Wohl genauso wichtig wie die Kraft, denn ohne Puste geht irgendwann auch nichts mehr. Ich halte es für sinnvoll, 2 Mal die Woche ein Krafttraining und ebenfalls 2 Mal die Woche ein Kardiotraining zu absolvieren. Dazu bedarf es allerdings keine 10 Km Läufe. Ich baue bei mir 4X100m Sprints und 1-2X400m Sprints für die Ausdauer ein. Das Ganze wie schon erwähnt 2 Mal die Woche. Hierbei ist es wichtig, einen Untergrund zu wählen der nicht so hart ist. Vermeide Betonwege oder gar Straßen, denn das ist Gift für die Knie und die Wirbelsäule. Besser Du läufst auf einer Stadionbahn, oder auf einem weichen Waldboden. Ich bevorzuge ganz klar den Waldboden. Dieser hat zum einen den Vorteil, dass er sehr weich ist und zum anderen, egal wie warm es ist, er spendet immer Schatten. Ich stecke mir dann eine ca. 100m Strecke ab und laufe da meine Sprints. Schon das leichte joggen zum Ausgangsort bringt mein Herz-Kreislaufsystem auf Trab und es kann gleich mit den Sprints gestartet werden. Wenn Du in Deiner Umgebung einen Berg oder eine Erhebung haben solltest, welche ca. 200-300 Meter hoch ist, dann kannst Du dort ebenfalls sehr gut trainieren. Einfach zweimal die Woche in flotten Schritten den Berg hinauf, so kann sich Deine Fitness an die bergauf Strapazen gewöhnen.

Beim Krafttraining und der Beweglichkeit muss man schon etwas tiefer in die Details gehen. Solltest Du noch nie Kraftsport gemacht haben, empfehle ich Dir auf jeden Fall einen Personal Trainer. Manche Vereine bieten, so wie im Winter die Skigymnastik, für den Sommer auch einige gute Gymnastikkurse an. Bist Du allerdings mit dem Kraftsport schon vertraut, dann kannst Du mir eine Mail schicken heiko@fitnesspilot.net, und Du bekommst von mir einen Vorbereitungsplan für Dein Abenteuer. Du kannst auch mal bei diesem Artikel vorbeischauen, hier bekommst Du Ratschläge für fit und gesund ab 50.

Für die richtige Ausrüstung rund um Klamotten und Utilities, würde ich Dich gerne mit Samuel bekannt machen. Samuel ist ebenfalls begeisterter Bergsteiger und betreibt wie ich einen sehr tollen Blog. Dieser befasst sich ausschließlich mit dem Thema Wandern. Hier gibt es nicht nur super Tourenvorschläge, sondern auch noch Checklisten für den Trip und eine Packliste für den leichten Rucksack.

⇒Hier geht’s zum Blog.

Wenn Du diese gut gemeinten Ratschläge berücksichtigst, kann auf Deiner nächsten, oder ersten Tour in die wunderschöne Bergwelt nichts mehr schief gehen!

Sportliche Grüße & haltet die Form,

Über mich

Euer Heiko!

Personal-Fitnesstrainer, Outdoor-Junkie und Fitness-Freak!

 

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