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Cover Fit und Gesund ab 50

 

Fit-und-gesund-ab-50

Nehmen wir uns heute dem Thema fit-und-gesund-ab-50 an. Oder auch Fitness im Alter!

Definition von Altern: Altern ist ein degenerativer biologischer Prozess, der mit zunehmendem Lebensalter zu psychischen und physischen Abnutzungserscheinungen führt und meist zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr beginnt.

Das Schöne daran ist, Du kannst etwas dagegen tun!

Nun bin ich ja mittlerweile auch schon Anfang 50 und habe richtig Spaß am Leben. Die Kinder sind aus dem Haus, der Partner ist die Traumfrau Deines Lebens und endlich findet sich die Zeit etwas für sich zu tun, für sein Ego und vor allem, für den Körper und den Geist.

Aber gleichauf zwickt es hier und da, vor allem morgens beim Aufstehen. Es dauert bis die Knochen zurechtgerückt sind und der Gang aufrecht ins Badezimmer aufgenommen werden kann.

Allerdings kann man dagegen einiges tun, um das allgemeine Wohlbefinden ab 50 zu steigern. Ich möchte in diesem Artikel einige Anregungen, aber auch Anleitungen geben, für ein Leben fit-und-gesund-ab-50.

Beginnen wir doch gleich mal mit der Optik. Wenn die Beine immer dünner und der Bauch immer dicker wird, ist es auf keinen Fall zu spät, dagegen anzukämpfen. Schon ab dem 40. Lebensjahr fängt der Stoffwechsel an, sich auszuruhen. Da wird viel mehr Fett in die Zonen eingelagert an denen es ja keiner möchte. Und wenn das Ganze dann mehr als zehn Jahre lang so von statten geht, sieht man ab 50 das Dilemma knallhart im Spiegel. Spätestens wenn man sich eingesteht, ich mag den Typen da im Spiegel nicht mehr, ist es an der Zeit etwas Sport in sein Leben einzubauen. Natürlich sollte auch die Ernährung angepasst werden. Ich schreibe hier extra angepasst, denn eine krasse Umstellung hat noch bei fast keinem funktioniert.

Ab 50 stellt sich die Frage welchen Sport und wie viel?

Diese Frage ist für mich immer sehr schnell beantwortet, denn es kommt auf die Ziele an.

Was willst Du erreichen? Es gibt kein zu alt für Fitness!20160707_160631

Fang an mit fit-und-gesund-ab-50!

Man kann in jedem Alter noch anfangen, seine Fitness und seine Kraft zu trainieren. Ich kenne Menschen, die legen sich mit 80 Jahren immer noch 50 Kg auf die Schultern und machen Kniebeugen. Und dann hat vor allem Krafttraining einen Mehrwert, denn es baut Muskeln auf. Ja selbst im hohen Alter kann man noch Muskeln aufbauen, auch die Frauen! Der Mehrwert liegt darin, dass die Skelettmuskulatur nur Vorteile bringt. Sie unterstützt in allererster Linie den Bewegungsapparat, wie z.B. die Gelenke und schützt die Knochen bei Stürzen. Auch die Sehnen und Bänder werden durch regelmäßiges Krafttraining geschont. Zu Beginn muss man es natürlich nicht gleich übertreiben, aber nach und nach wird die Muskulatur an den wichtigen Stellen aufgebaut und somit der Bewegungsapparat kräftig unterstützt. Das schont die Gelenke, wie das Kniegelenk. Muskuläre Dysbalancen werden durch gezieltes Krafttraining ausgeglichen und somit sind viele Probleme in den Knochen, die Schmerzen ausgelöst haben, wie weggeblasen.

Fitness bedeutet ja nicht automatisch Fitnessstudio und Eisenschwingen. Für den Anfang ist es eine gute Sache, sich einen Personaltrainer zu nehmen. Der ist zwar erst mal etwas teurer, aber mit der Zeit macht er sich bezahlt. Und ein weiterer Vorteil ist, er kommt mit seinem Equipment auch zu Dir nach Hause. Das bedeutet, man kann erst einmal in heimischer Atmosphäre trainieren.

Schauen wir uns doch mal weitere Vorteile des Fitnesssports ab 50 an.

Ein kleiner Waldlauf regt das Herz-Kreislauf-System an. Beim Laufen, so sagt man, werden Glückshormone, die sogenannten Endorphine ausgeschüttet. Ja, lauf Dich glücklich! Es müssen ja nicht gleich 10 Km sein. Für den Anfang reicht ein Workout mit 5-6 Intervallen. Die Sequenzen fangen recht klein an und steigern sich mit dem Fitnesslevel. Durch das Laufen wird der Cholesterinspiegel im Körper gesenkt und dadurch das schlechte LDL-Cholesterin abgebaut. Das verringert das Herzinfarktrisiko. Ausdauertraining reduziert aber auch das Thromboserisiko, da sich durch regelmäßiges Laufen die Fließgeschwindigkeit des Blutes verbessert. Und es werden Stresshormone dabei abgebaut, dadurch erhöht sich die Stresstoleranz.

Das Trainieren der Beweglichkeit, Koordination und der Balance sind allerdings die wichtigsten Faktoren im Alter.

Bei den koordinativen Fähigkeiten wird das sensomotorische System geschult. Damit ist die Steuerung und Kontrolle von Bewegungen aufgrund von Sinnesrückmeldungen gemeint. Dazu gehören 6 Sinne die da wären, der visuelle, akustische, kinästhetische, olfaktorische, gustatorisch und vestibuläre Sinn.

Der vestibuläre Sinn steuert das Gleichgewicht und ist somit für die Stabilität des Körpers bei der Ausführung von Tätigkeiten stark involviert. Wird dieser Sinn nicht immer wieder gefordert, wird es irgendwann einmal problematisch nur auf einem Bein zu stehen (Korrekturbewegungen).

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Das Beweglichkeits- bzw. Dehntraining ist ein weiterer wichtiger Faktor. Dabei geht es insbesondere um die Prävention. Hierbei werden den Verletzungen vorgebeugt und muskuläre Dysbalancen vermieden. Sie dienen gleichermaßen dem Aufwärmen vor den Trainingseinheiten, oder sind für die Rehabilitation nach Verletzungen unerlässlich.

Man weiß mittlerweile, das jährlich 30% der über 60-jährigen stürzen, 20% davon müssen ärztlich behandelt werden und 10% enden sogar mit einem Bruch.

Diese wurden alleine durch Muskelschwäche und Balance-Defizite verursacht,

⇒lass Du es bitte nicht soweit kommen!

Jetzt ist auch für Dich die Zeit gekommen für fit-und-gesund-ab-50!

 

Sportliche Grüße & haltet die Form,

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Euer Heiko!

Personal-Fitnesstrainer

Fitnessjunkie & Outdoorfreak!

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