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Die Sache mit dem Morbus Crohn

Die Sache mit dem Crohn 

Im Alter von 16 Jahren erkrankte ich an Morbus Crohn, eine chronische Darmkrankheit.

Ich möchte hier keinen Artikel über den Crohn schreiben, davon gibt es schon viele, nur zum Verständnis für diejenigen die ihn noch nicht kennen sei gesagt:

Morbus Crohn beschreibt eine chronische und schubweise verlaufende Entzündung des Magen-Darm-Trakts. Die Krankheit kann vom Mund bis hin zum After jeden Abschnitt des Verdauungstraktes betreffen. Am Häufigsten sind jedoch Entzündungen im Darmbereich. Dabei sind alle Schichten der Darmwand entzündet, die sich im Verlauf der Erkrankung verdicken.

Sie ist eine Krankheit die wie bereits erwähnt schubweise auftritt und dabei sehr starke Schmerzen sowie plötzlich auftretende Durchfälle hervorruft.

Ein akuter Schub sollte ärztlich Behandelt werden und dabei Medikamente zur Symptomlinderung verabreicht werden.

Allein in Deutschland sind mittlerweile 400.000 Menschen jeden Alters davon betroffen und jährlich kommen mehrere Tausend hinzu. Mittlerweile sind 25% davon Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren.

Nach längeren Krankenhausaufenthalten wurde ich schließlich mit einer Menge an Medikamenten eingestellt, so dass ich mit der Krankheit einigermaßen im Einklang, und nur selten mit Schüben, leben konnte.

Parallel dazu im Alter von 18 Jahren fing ich aber auch an Kraftsport zu betreiben, hatte auch als Jugendlicher schon Erfahrungen mit Kampfsport gemacht, war allerdings nie eine Sportskanone.

So viel mir der Kraftsport, aber auch Ausdauersport, nicht auch schon aus dem Grunde des Crohn, teilweise schwer.

So nahm ich letztendlich über 30 Jahre starke Medikamente u.a. Cortison ein.

Cortison ist nicht nur ein Medikament mit sehr starken Nebenwirkungen, es behindert auch beim Sport das Muskelwachstum und lässt höhere Intervalle beim Ausdauertraining erst gar nicht zu.

Danach wollte ich von dem Cortison weg und die Ärzte versuchten mich auf das Medikament Azathioprin umzustellen mit dem Ergebnis das sehr starke Nebenwirkungen wie Muskelkrämpfe und Lähmungserscheinungen auftraten, gleich nach der ersten Tablette!!

Man muss hinzufügen, dass sich der Beipackzettel, Rubrik Nebenwirkungen, sehr bedenklich liest.

Hier mal ein kleiner Auszug:

Sehr häufige Nebenwirkungen:
Infektionen, Verlust weißer Blutkörperchen, Knochenmarkschädigung, Übelkeit und Erbrechen sowie Essenverweigerung (bei Rheumapatienten).

Häufige Nebenwirkungen:
Blutbildstörungen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Abnahme der Blutplättchen, Erbrechen, Krebserkrankungen (nach Nierenverpflanzungen: Krebs der Haut, der Lymphdrüsen, des Gebärmutterhalses, der Scheide), Bauchspeicheldrüsenentzündung (nach Organverpflanzung, bei Darmentzündungen), Leberfunktionsstörung (nach Organverpflanzung), Haarausfall.

Quelle: http://www.onmeda.de/

Ach übrigens der Beipackzettel von Cortison liest sich ähnlich!!!

Dies war für mich der Aufruf meines Körpers alles zu verändern!!

Er hatte den Alarmknopf ausgelöst!!

Für mich stand fest, diese Medikamente können für meine Zukunft nicht die Lösung sein!!

2009 war dann das Jahr ab dem alles anders werden sollte.

 

Sportliche Grüße, und haltet die Form!

Euer Heiko

 

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Never change a running system

Never change a running system…..oder doch!?

Kennt Ihr den Slogan?

vergesst es !!!……..denn wenn Du nichts änderst, ändert sich nichts!!!

Trotz meines Crohns brachte ich immerhin stolze 112 kg auf die Waage, bei einer Körpergröße von 188 cm, was zur Folge hatte, dass mein Rücken ebenfalls eine Baustelle war. Nicht zuletzt davon, dass ich zuwider der Empfehlungen der Ärzte einen handwerklich eher körperlich schweren Beruf ergriff (Fliesenleger), anstatt einen Bürojob zu wählen. Natürlich spielten da die Nebenwirkungen des Cortisons ebenfalls eine ungünstige Rolle. Man kann sagen, dass ich auch ein Stamm Patient beim Orthopäden war.

Der Befund zwei Bandscheibenvorwölbungen und das gerade mal mit Ende Dreißig.

Also begab ich mich auf die Suche, ich wusste nur noch nicht nach was.

Kennt Ihr das? Wenn Ihr genau wisst es muss sich was ändern, aber Ihr wisst nicht wo Ihr anfangen sollt oder mit was?!

Der Crohn war zu diesem Zeitpunkt nicht das Problem, sondern mein Übergewicht und die ständigen Rückenschmerzen. Allerdings in Anbetracht des Crohns war es eine Gratwanderung mit der Einnahme von Schmerzmittel gegen die anhaltenden Rückenschmerzen, die zur Folge hatten, dass ich auch hin und wieder Kopfschmerzen bekam, welche ich auch wieder mit Medikamente im Keim zu ersticken versuchte.

Nun war mein Ziel doch ohne Medikamente meine Zukunft zu beschreiten, also musste sich auch hier einiges ändern.

„Die Qualität Deiner Ziele bestimmt Deine Lebensqualität!“

Wow!! Geiler Spruch, ist zwar nicht von mir, aber ich befolge ihn heute noch.

 

Sportliche Grüße, und haltet die Form!

Euer Heiko

 

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