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Schlagwort: Zucker

Smoothie, Superfood & Rawfood

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Superfood, Smoothie & Rawfood, alle wirklich so gesund?!

Sie sind in aller Munde, die leckeren und vor allem als gesund gepriesenen Superfoods, Smoothie und Rawfood’s.

Aber was halten die Versprechen der neuen Lebensmittel Giganten? Alles super(food) gesund, oder doch nur eine weitere Zuckerfalle, die uns leider nur das Leben versüßt!

Die Begegnung mit einem Smoothie machte ich in einer, die wie Pilze aus dem Boden sprießenden Saftbars. Natürlich muss man sowas „Neues“ und „Gesundes“ auch mal ausprobieren. Nun stand der riesen Pott vor mir, immerhin hatte ich mal schlanke 6,50€ dafür hingelegt, und kämpfte mit dem zu Brei gepanschten Obst, welches ich durch ein Strohhalm versuchte irgendwie in mein Mund zu bekommen. Er war trotz allem sehr lecker, muss ich erst einmal gestehen. Allerdings war mir auch schnell bewusst, wieviel Zucker in Form von Obst ich in sehr kurzer Zeit zu mir nahm!

Gebt mal auf Google „Smoothie“ ein, welch breites Sortiment von den angeblich so gesunden Fruchtbomben man hier findet.

Selbst bei Chefkoch.de ist da nix brauchbares dabei. Und noch viel schlimmer sind die fertigen aus dem Supermarkt gekauften Smoothie`s. Sie enthalten nicht nur eine Menge an Zucker, sondern auch noch, wenige Ballaststoffe und kaum mehr sekundäre Pflanzenstoffe!

Es ist ja ein wahrer Hype um dieses Obst und Gemüse Gemansche entstanden. Sorry, aber was anderes fällt mir zu diesem Obst und Gemüsebrei nicht ein. Hat man vor kurzer Zeit Obst und Gemüse noch kauend genossen, hat die Industrie wahre Monstermaschinen entwickelt welche uns zumindest mal das kauen abgenommen haben.

Detox-Kuren durch das trinken von Smoothie’s?

Selbst als Detox Kuren gekrönt, gibt es viele Smoothie’s Anleitungen im Netz. Hier wird sehr viel versprochen, was nur der halben Wahrheit entspricht. (Mehr dazu in einem anderen Artikel) Hier sei kurz angemerkt, ich stelle mir die Frage, wie man durch Zucker entgiften kann?

Hat uns Mutter Natur doch das Obst im Ganzen geschenkt, mit all seinen Vitaminen, Mineralien sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen. Obst gilt quasi als der Nachtisch der Natur. In seiner natürlichen Verpackung enthält es die ausgewogenen Mengen an Ballaststoffen, Nährstoffen und Zucker, sodass das Ganze von unserm Stoffwechsel in einer angemessenen Zeit verarbeitet werden kann. Durch den Konsum eines Smoothie’s oder einem Glas Fruchtsaft, kommt eine gigantische Obstwelle auf unseren Körper zu, welchen er kaum verarbeiten kann. Insbesondere der viele Zucker, welcher durch das zu Brei geschlagene Obst in einem Schwung aufgenommen wird.

Obst und Fruchtsaft sind zwei Grundverschiedene Dinge!

Früher war Obst nicht das ganze Jahr über verfügbar, es stand nur saisonal zur Verfügung.

Heute glänzen die Äpfel und Birnen in ihrer ganzen Pracht, ja schon richtig aufgemotzt, das ganze Jahr über im Supermarktregal.

Und dann gibt es noch den Unterschied zwischen bio und konventionellem Obst. Das Perfekte, Glänzende aus dem Supermarkt oder das Kleine, Verhutzelte aus den Bioladen. Welches glaubst Du ist wohl das Bessere?! Übrigens ist es schwer nachvollziehbar, ob bio in den gekauften Smoothie’s drin steckt.

Aber wer erfand denn überhaupt den Fruchtsaft und warum?

Es waren die Orangenbauer aus Florida, welche ihre durch Sturm geschädigten Orangen, Anfang der 50er, clever in Saft verarbeiteten und diesen in die Welt hinaus verkauften.

Template Packaging Design Orange Juice. Concept design of Fruit Juice. Abstract Cardboard Box for Juice. Vector Packaging of Orange Juice. Packaging Elements of Cardboard Box Template
Orangensaft

Mittlerweile konsumieren wir mehr als 110 Milliarden Liter Fruchtsaftgetränke, welche auch durch clevere Vermarktung als „gesund suggeriert“ in Saftbars zu „Smoothie’s“ gehypt werden.

Aber noch schlimmer ist, dass in den Smoothie’s als Grundbasis ganz normaler Industrie-Fruchtsaft steckt. Diese sind lediglich eine Mischung aus Fruchtsaftkonzentrat, Wasser und Aromastoffen. Sie sind leider nicht besser, als die ganz gewöhnlichen Softdrinks. Sie enthalten alle samt eine hohe Menge an Zucker. Denn eines darf man nicht verheimlichen, Fructose ist ebenfalls Zucker.

Selbst Damon Gameaut beschreibt in seinem „The Sugar Book“ einen wahren Fructose Tsunami, welcher durch den Konsum von Fruchtsaft unaufhaltsam auf uns zu schwappt. In dem Buch, welches ich übrigens sehr empfehle, wird unter anderem auch beschrieben, welche fatalen Auswirkungen der Einfluss von Zucker, egal welcher Art, auf unseren Körper hat.

Könntest Du Dir vorstellen, auf einen Schlag 20 Stück Würfelzucker gerade mal so zu essen? Oder in einem Glas Wasser aufgelöst zu trinken?

 

Making Healthy Smoothie
Making Healthy Smoothie

Die Zutatenliste von einem Smoothie Deluxe, für eine Portion, den ich im Internet gefunden habe:

100ml Orangensaft (frisch gepresst) entspricht ca. 2 großen Orangen (4 Stck. Zucker)

100ml Apfelsaft aus frischen Äpfeln entspricht ca. 2 mittelgroßen Äpfeln (3,7 Stck. Zucker)

200gr. Tiefkühlbeeren oder frische Beeren (3 Stck. Zucker)

1 Scheibe frische Ananas ca. 2-3 cm dick (2 Stck. Zucker)

0,5 Stck Banane (4 Stck. Zucker)

2 TL Agavendicksaft entspricht (3 Stck. Zucker)

Alles zusammen in den Mixer und gut verquirlen. Je nach Geschmack mit ein bis zwei Teelöffel Agavendicksaft oder Honig abschmecken.

Klingt doch erst einmal sehr gesund, oder?!

Mal im Ernst, ich habe mir dabei vorgestellt, ich müsste das Ganze unverarbeitet essen.

Die zwei mittelgroßen Äpfel gingen gerade noch, aber danach zwei Orangen eine halbe Banane und die Beeren, obendrauf noch die Ananas. Da wäre mir wirklich schlecht. Und zum krönenden Abschluss noch zwei Teelöffel Agavendicksaft? Das Ganze soll eine gesunde Zwischenmahlzeit sein. Eben mal so eine Menge an Zucker einverleibt, nämlich 20 Stck. Würfelzucker, unglaublich!

Selbst diese „grünen Smoothie’s“ enthalten einen großen Anteil Zuckerwasser als Grundstoff, nämlich Fruchtsaft.

Bei ganz vielen der sogenannten „grünen Smoothie’s“ bin ich auch auf mindestens 10 Stck. Würfelzucker pro Portion gekommen. Wenn man sich mal überlegt, dass die als ungesund verschriene Cola, auch nur 3 Stck. Zucker pro 100ml enthält!

Mein Fazit über Smoothie’s:

Wenn Du den Smoothie selbst zubereitest und wirklich nur reines frisches Bioobst verwendest, dann halte ich ein Glas ca. 200ml für das ein oder andere Mal in der Woche für OK (z.B. als Cheatmeal). Denn ein Smoothie ist natürlich auch in gewisser Weise gesund. Denn außer dem etwas zu hohen Zuckeranteil besteht der Smoothie aus Obst und Gemüse 1:1. Man muss hier nur abwägen, was einem lieber ist. Denn alles was ein Smoothie bietet, kann man auch ungepresst essen. Allerdings Finger weg von den fertigen Smoothie’s aus dem Supermarktregal. Die enthalten einfach zu viel Zucker.  Die Alternative liegt auf der Hand. Frisches Obst aus den Bioladen, aber bei Obst auch hier, weniger ist mehr! Achtung Zuckerfalle!

Du willst einen Smoothie, zum Aufladen nach dem Training?

Hier mein Smoothie Rezept:

Als Grundlage nimmst Du ungesüßte 150ml Mandelmilch, oder Haselnussmilch,

Der Turbo, damit alles schnell ins Blut gelangt bildet der Granatapfel, frisch!

Vom Granatapfel die süßen Kerne rauspuhlen und in der Hand zu Saft zerdrücken ca.50ml.

Dann kommt noch wie Du möchtest Spinat 50gr. , Rucola 50gr. und 50gr. Tiefkühlhimbeeren(aufgetaut) dazu.

Alles in den Mixer, das Ganze mit etwas Ingwer abschmecken und, am Besten nach dem Sport, genießen.

Jetzt rate mal wieviel Zucker da noch drin ist?! Gerade mal 3 Stck. ( 9,0 Gramm)

Wenn Du es lieber als Eis bevorzugst, dann gib etwas weniger Mandelmilch hinzu, und die Tiefkühlhimbeeren nicht auftauen lassen.

Das war der erste Teil, von drei, meiner Reihe Superfoods, Smoothie’s & Rawfood.

Wie hat Dir der Artikel gefallen, oder welche Erfahrungen hast Du mit Smoothie’s gemacht?

Welche tollen Smoothie Rezepte hast Du so auf Lager?

Ab damit in die Kommentare!

Über einen netten und hilfreichen Kommentar würde ich mich sehr freuen!

Sportliche Grüße & haltet die Form

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Euer Heiko!

Abnehmen durch Lightprodukte

Schlanker werden durch Lightprodukte

 

Schlanker werden durch Lightprodukte?

 

Beim Thema Abnehmen stoße ich immer wieder auf die Frage, ob es wirklich sinnvoll erscheint, diverse Lebensmittel durch Lightprodukte zu ersetzen.

Wollen wir uns doch mal vor Augen führen welche Art von Lightprodukte es denn überhaupt gibt.

 

Lightprodukte sind entweder Fett, oder Zuckerreduziert!

 

Aber warum sollten wir denn auf solche Produkte zugreifen?

Wenn ich abnehmen möchte ist es wichtig, zum einen mal die Kalorienzufuhr zu reduzieren. Das heißt allerdings nicht, dass ich weniger essen sollte, sondern eben anders. Es gibt auch wieder verschiedene Varianten die Kalorien zu reduzieren. Zum einen gibt es die lowcarb Ernährung und zum anderen die lowfat Ernährung. Das hat sich natürlich die Lebensmittelindustrie zu Ihrem Vorteil gemacht und biete nun genau solche low Produkte an.

Aber was ist nun besser? Sollte ich mich eher mit weniger Fett, oder mit weniger Kohlenhydrate zum Wunschgewicht bewegen?!

Die Frage spaltet ganze Nationen und selbst Wissenschaftler sind sich in dieser Frage selten einig. Im Gegensatz dazu wurde auch geforscht und man hat dabei auch festgestellt, dass selbst der Überkonsum von Fett oder Zucker auch nicht dick macht. Allerdings wurden dabei Probanden entweder viel Fett, oder viel Zucker in der Nahrung verabreicht. Die Kombination aus beiden hätte eher fatale Folgen.

Nun wenn ich meine Kalorienzufuhr verringern möchte, dann sollte ich auf eines der beiden verzichten, oder?

Was unterscheidet denn überhaupt Lightprodukte von den normalen Lebensmitteln?

Meistens kommen irgendwelche Ersatzstoffe rein, denn Zucker und Fett sind nun mal die besten Geschmacksträger. Und wenn das Produkt nicht schmeckt, dann bleibt es im Regal der Supermärkte liegen. Und das ist schlecht für den Umsatz der Food Giganten, die wirklich alles dafür tun, um uns von ihren Produkten abhängig zu machen.

Schauen wir uns mal eine Cola von irgendeinem Herstelle an. Pro Liter Flüssigkeit sind da mal locker 100gr. an Zucker enthalten. Das wissen wir natürlich auch alle und aus diesem Grund ersetzen wir die Cola, in Cola light. Sozusagen zero Zucker, was ja auch so erst mal stimmt. Somit trinkt eine ganze Nation Cola light. Also es funktioniert, die Lebensmittelindustrie hat es erreicht, ein Getränk was im Urzustand ungesund ist durch den light Faktor im Verkauf zu duplizieren.

Aber leider ist das nur die halbe Wahrheit!

Je nachdem welche Studie man über diese Süßstoffe liest, jeder schreibt etwas anderes. Somit sagen die Zuckervertreter, das Süßstoffe ungesund seien und die Süßstoff Industrie behauptet natürlich das Gegenteil. Somit hat die WHO (World-Health-Organization), zu Deutsch Weltgesundheitsorganisation, eine Höchstgrenze für diese Zucker Ersatzstoffe festgelegt, die ein Mensch angeblich lebenslang zu sich nehmen kann, ohne dabei einem Risiko ausgesetzt zu sein. Nach Aussage der WHO müsst ein Mensch täglich über 7 Liter mit Aspartam gesüßter Limonade zu sich nehmen um den ADI ( Acceptable Daily Intake) Wert zu erreichen. Selbst ein erhöhtes Krebsrisiko wäre nicht nachzuweisen. Damit käme wohl ein weiteres gestütztes Verkaufsargument hinzu.

Fruits, vegetables and seeds spelling the word low carb

Bei Fettreduzierten Lebensmittel muss die Industrie auf den Geschmacksträger Fett verzichten und diese mit anderen Geschmacksträgern kompensieren. Wenn man sich die Nährwertangaben der fettreduzierten Lebensmittel mal genauer betrachtet, fällt immer wieder auf, dass der Anteil der Kohlenhydrate höher ist als bei den Fetthaltigen. Scheint also erst mal, als würde man das Fett durch Zucker ersetzen. Aber nicht nur dass man mehr Zucker konsumiert, es kommen auch noch Zusatzstoffe wie z.B. Aromastoffe, Phosphate und Emulgatoren rein. Oder es sind meist Lebensmittel, die im fettreduzierten Zustand immer noch sehr viel Fett aufweisen. Somit taugt eine fettreduzierte Salami sicher nicht zum Abnehmen, weil sie immer noch ca. 17gr. Fett pro 100gr. enthält. Das gleiche kann man bei Chips oder auch Fertiggebäck wie Kekse oder Kuchen beobachten. Da hilft auch die fettreduzierte Variante nicht beim Abnehmen. Hier gilt es, die Nährwerttabelle genauer zu studieren und schauen, ob der Kaloriengehalt weniger als 40Kcal. Pro 100gr. ist. Denn nur dann darf ein Produkt auch als kalorienarm bezeichnet werden.

Und mal ehrlich, das schmeckt doch auch alles nicht wirklich. Ich kann mich einfach nicht an den Geschmack von Aspartam, Saccharin und deren Vertreter gewöhnen. Genau wie die fettreduzierten Milchprodukte. Ein fettreduzierter Quark enthält mittlerweile mehr Joghurt als Quark, damit er genießbar wird. Und damit auch gleich doppelt so viel an Kohlenhydraten. Die fettreduzierte Milch sieht im Glas eher wie blau gefärbtes Wasser aus, aber mit Milch hat das nix mehr zu tun.

 

Low fat red rubber stamp vector for food nutrition concept

Mein Fazit über Lightprodukte sieht so aus:

Wenn man auf Zucker verzichten möchte ist die erste Wahl bestimmt nicht der Griff zu Lightgetränken, welche mit den Ersatzstoffen Aspartam, Saccharin oder anderen Süßungsmittel ersetzt wurden. Hier geht auch ganz einfach der Griff zu selbstgemachten Eistees oder Wasser. Und wenn man mal eine Cola trinken möchte, dann nimmt man mit Sicherheit von einem Glas der nicht-light Variante, die Woche auch nicht gleich zu. Fertiggerichte sowohl in der Voll- oder Lightversion gehen gar nicht. Selbstgekocht und Zubereitet ist immer besser. Wenn Du Dich zuckerfrei ernähren möchtest, dann esse eben viel Gemüse, es darf hier und da auch mal etwas Obst sein.

Auf Fett zu verzichten ist bestimmt keine gute Alternative. Denn Fett macht nicht gleich Fett. Versuche schlechte Fette zu vermeiden. Schaue auf die Nährwerttabelle und vermeide Produkte mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren. Ebenfalls solltest Du gehärtete Fette, sowie raffinierte Öle vermeiden. Margarine ist ebenfalls kein Ersatz für Butter. Auch fetthaltige Wurst- und Fleischsorten solltest Du vermeiden. Greife lieber zum Kassler als zur fettreduzierten Salami, denn die hat immer noch sehr viel Fett. Von fettreduzierten Milchprodukten halte ich ebenfalls nicht viel, denn sie schmecken einfach nicht. Und was nicht schmeckt, hält auch in einer Ernährungsumstellung nicht lange stand. Lieber die Vollversion und dafür nur etwas weniger. Denn 150gr. Hüttenkäse in der Vollversion machen genauso satt wie 200gr. der light Variante. Und das banalste kommt jetzt, schaut man sich die Kalorien an sind es meist nur 20% weniger. Laut der Regelung vom 1.Juli 2007 der EU-Verordnung müssten als Lightprodukte ausgewiesene Lebensmittel mindestens 30% weniger an Kalorien, Fett oder Zucker aufweisen, als ihr Original.

Ich halte es so, dass ich mich ein Tag kohlenhydratreduziert und am anderen Tag fettreduziert ernähre. Somit kann ich komplett auf Lightprodukte verzichten.

Ob lowcarb oder lowfat, wichtig beim Abnehmen ist vor allem, dass man weniger Kalorien zu sich nimmt als man verbrennt.

Um das zu erreichen wird sich für mich nie die Frage stellen, Lightprodukte mit in mein Ernährungsplan aufzunehmen.

Wie mein Lightprodukte freier Ernährungsplan aussieht, erfährst Du sobald Du Dir den kostenlosen 3-teiligen Newsletter abonnierst.

 

Welche Erfahrungen hast Du durch Lightprodukte gemacht, ab damit in die Kommentare!

 

Ich freue mich über Deinen netten und hilfreichen Kommentar!

 

Sportliche Grüße und haltet die Form,

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Euer Heiko!

Schritt für Schritt zum Wunschgewicht!

Mit der richtigen Einstellung & der perfekten Ernährung

Schritt für Schritt zum Wunschgewicht!

 

Die nächste Frage die sich von selbst stellt ist, wieviel Kalorien dürfen in meiner Ernährung sein, wenn ich mein Wunschgewicht erreichen will?

Zunächst einmal gilt es den Grundumsatz zu ermitteln, der für den täglichen Kalorienbedarf notwendig ist. Diese Grundumsatzrechner sind im Internet zu finden, es gibt hier fast keine Unterschiede in der Rechenmethode. Meist gibst Du ein, ob Männlein oder Weiblein, die Körpergröße, das Gewicht und Alter. Dazu kommt noch die täglich auszuführende körperliche Tätigkeit, und fertig ist der Grundumsatz.

Mein Grundumsatz ist 2500 kcal/d. Wenn ich jetzt mein Gewicht reduzieren möchte, muss ich entweder die Kalorienzufuhr reduzieren, oder den Grundumsatz, z.B. mit zusätzlicher Bewegung, erhöhen.

Wenn man auf die sanfte Weise Gewicht reduzieren möchte, ist es wichtig, das Kaloriendefizit nicht zu weit nach unten zu schrauben. Für mich hat sich auch bewährt die Kalorienaufnahme täglich zu variieren.

Idealerweise reduziere ich das Kaloriendefizit nicht mehr als 10%.

Jetzt ist es aber an der Reihe, sich erst mal zu besinnen, was in der Vergangenheit so alle schief gelaufen war, beim Abnehmen.

Ich hatte sehr viele negative Erfahrungen mit allen möglich Diäten gemacht. Egal ob im Buchhandel oder online, die ganzen Diätenbücher waren zwar immer schön zu lesen, aber gebracht hatten die mir alle nichts. Ich hatte sogar mal ein E-Book von einem Profi Bodybuilder runter geladen, dass um die 50,00€ kostete. Da gab es als Ernährungsempfehlung im Wochenplan fast täglich nur Döner. Im Ernst, das ist doch eine Frechheit zu behaupten, man könnte mit der täglichen Zufuhr von Dönerteller und Kraftsport, zum Wunschgewicht gelangen!

Und die Trainingseinheiten waren auf Menschen zugeschnitten, die wohl als Muskelpaket schon auf die Welt gekommen waren. Ich habe ja nichts gegen Bodybuilding, im Gegenteil, ich bin sogar Fan von Arnie!

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Eines aber haben mich die vielen Diäten Bücher allerdings gelernt, nämlich alles anders zu machen.

Es musste etwas sein was funktioniert, für mich funktioniert. Ich möchte ja nicht alle Diäten verurteilen. Es gibt sehr viele Menschen, die mit den unterschiedlichsten Diäten, ihr Wunschgewicht erreicht haben. Also haben die natürlich auch ihre Daseinsberechtigung. Allerdings versprachen die mir immer mehr als sie halten konnten. Mir fehlte es immer an Nachhaltigkeit.

 

Und dann habe ich auch noch etwas sehr wichtiges dazu gelernt, „denke immer positiv!“.

Das positive Denken hat mich angespornt weiter zu gehen und zu recherchieren was es sonst noch so an Möglichkeiten gibt, sein Wunschgewicht zu erreichen.

Jetzt lag es an mir, ob ich Erfolg erntete oder nicht.

Es muss auch an der Stelle nochmal geklärt werden ob mit, oder ohne Waage in die Diät starten.

Es ist auf jeden Fall unabdingbar, sein Gewicht und diverse Körpermaße zu ermitteln, auch Fotos der Ausgangssituation sind sehr wichtig.

Erst alles zusammen ermöglicht ein sehr genaues Protokollieren. Da finde ich, ist die Waage genauso wichtig, wie das Maßband. Man liest ja immer, werfen Sie vor einer Diät Ihre Waage aus dem Fenster. Hab ich noch nie gemacht, allerdings ist es nicht notwendig, sich täglich zu wiegen. Ich protokolliere z.B. wöchentlich mein Gewicht, alle 4 Wochen die Maße und alle 3 Monate Fotos.

Nur als Tipp, beim wöchentlichen Wiegeritual, bitte nicht verzweifeln, wenn es mal stagniert. Da ist noch lange nichts schief gelaufen. Die beste Kontrolle bringt das Messen und die Fotos. Die Waage dient nur zur Unterstützung.

 

Solltest Du Dir bereits eine Food App, z.B. „myfitnesspal“ auf Dein Smartphone geladen haben, hast Du darin ein Tool, in das Du regelmäßig alle wichtigen Maße und Dein Gewicht eintragen kannst.

 

Nun sollte es losgehen. Als erstes waren der Kühlschrank dran und danach der Küchenschrank. Alle Lebensmittel raus und auf der Verpackung mal nach eventuellen Dickmachern gesucht.

Es ist erschreckend, dass es fast keine Lebensmittel mehr ohne Zucker gibt. In welcher Form auch immer, ob als Zucker deklariert oder schlimmer, durch irgendwelche Pseudonyme als Ersatzzucker.

Hier mal ein kleiner Auszug wie die Lebensmittelindustrie Zucker vertuschen kann:

Schauen wir uns mal eine Packung Fitness Flakes an. Dem Namen nach glaubst Du doch, da ist fast kein Zucker drin. Auf dem Cover der Verpackung ein schlankes, joggendes Model, was die These noch unterstreicht.

Allerdings sieht das Ganze dann doch anders aus, wenn man sich die Zutatenliste mal sehr genau anschaut. Da wurde dann soviel an Ersatzzucker zugefügt, dass der relative Zuckergehalt fast 50% ausmacht.

Das heißt im Klartext, schon zum Frühstück hauen wir uns ca. 25 Gramm Zucker rein. Und hoffentlich habe ich nicht noch zur geschmacklichen Unterstützung ein Teelöffel Honig eingerührt. Das wären dann nochmal 5 Gramm Zucker.

So essen wir über den Tag verteilt fast 125 Gramm an Zucker, ohne es zu wissen. Wenn man überlegt, die WHO empfiehlt eine maximale Zuckeraufnahme von täglich 25 Gramm.

Es gibt aber auch kein Gesetz, das diesem Schwindel ein Ende bereitet. So müssen wir uns selbst schlau machen. Es liegt an Dir, Dich mit Lebensmitteln auseinander zu setzen.

Ich nehme mir beim Einkaufen immer reichlich Zeit mit. Ich weiß, Du denkst jetzt Du hast die Zeit nicht, Dich stundenlang im Lebensmittelmarkt durch zu schlagen. Es ist auch nur für den Anfang. Mit der Zeit weißt Du genau wo Zucker gepanscht wurde und wo nicht.

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Fange an Lebensmittel die weiter verarbeitet wurden zu meiden.

Schau Dir mal den Erdbeerjoghurt an. Da kann noch so groß Bio drauf stehen, Zucker hat der trotzdem. Die gesunde Alternative dafür ist ein Naturjoghurt mit frischen saisonalen Früchten. Da hast Du durch die Früchte noch genug Zucker drin.

Softdrinks wie Eistee, Energydrink oder sogar Apfelsaft haben pro Glas ca. 21 Gramm Zucker.

Bei einem Liter sind das gleich mal 5 Mal so viel. Eine leckere Alternative sind Wasser mit frischen Zitronen- oder Orangenscheiben. Auch Eistees kann man selbst zubereiten, ohne Zucker.

Übrigens Light-Drinks sind ebenfalls keine Alternative, aber das sollte ein anderes Postfüllendes Thema werden, sei gespannt.

Du isst gerne Milchreis, kein Problem, mache ihn selber. Du kannst ihn sogar vorkochen für mehrere Tage, und Du bestimmst für Dich, wieviel Zucker drin sein darf. Da muss man nicht den fertigen Becher, die Zuckerbombe, kaufen.

Müsliriegel kann man auch selbst herstellen, wie zeige ich Dir im Laufe meines Blogs.

Also nochmal zum Verinnerlichen:

  • Überprüfe die Lebensmittel in Deinem Küchenschrank/Kühlschrank
  • Beschäftige Dich mit Deinen Lebensmitteln
  • Kaufe keine weiterverarbeiteten Lebensmittel und Fertiggerichte
  • Streiche Softdrinks komplett aus Deinem Leben
  • Light-Getränke sind keine Alternative
  • Achte auf versteckten Zucker in den Lebensmittel
  • Bereite Dir Deine Lieblingsspeisen selbst zu

 

Ganz extrem ist es auch, wenn Du Kinder hast. Fast alle, „für Kinder“ hergestellte Lebensmittel enthalten sehr viel Zucker. Und nicht nur bei denen, wo KINDER drauf steht.

Ich hatte gerade erst vor kurzem, einen extra für Kinder hergestellten Fruchtriegel in der Hand. Dieser wird von einer Namhaften Firma hergestellt, die fast ausschließlich Produkte für Kinder produziert. Erschreckend, was darin an Zucker zu finden war. Die Lebensmittelindustrie macht selbst vor den Kleinsten kein halt. Allerdings gebe ich denen nicht die Schuld, auch nicht der Politik. Nur wir alleine können uns dagegen wehren, indem wir diese Nahrungsmittel boykottieren.

Zucker ist mit der Hauptgrund auf diesem Kontinent, warum Menschen dick sind. Die Zahlen an Diabetes Erkrankungen steigen jährlich und es nimmt kein Ende.

Du allein hast es in der Hand, ob Du und auch Deine Familie, dieser Zuckerflut entgeht.

 

Lassen wir uns unseren guten Geschmack nicht durch zu viel Zucker verderben!

 

Wenn Du Dein Zuckerkonsum reduzierst, glaube mir, ist das der erste Schritt zu Deinem Wunschgewicht!

 

 

Weitere Berichte über Zuckerfallen, Zuckerersatz & Co. , die Dich interessieren könnten:

 

Die  Verbraucherzentrale informiert über versteckten Zucker!

 

Auch der SWR hat wieder im Marktcheck viele böse Neuigkeiten über Zucker!

 

Du hast schon diverse Erfahrungen gemacht, oder möchtest mehr erfahren?

Dann ab damit in die Kommentare!

 

 

Mit sportlichen Grüßen und haltet die Form!

Euer Heiko

 

 

Ich freue mich auf Deinen netten und hilfreichen Kommentar!